NABU Östlicher Schurwald Projekte
PROJEKTE

Zur erfolgreichen Naturschutzarbeit ist ein "roter Faden" sehr wichtig. Das aktuelle Projekt
unserer Gruppe lautet "Streuobst".

Projekt "Streuobst"
Streuobstwiesen sind eine bedrohte Kulturlandschaft, gleichzeitig aber auch ein Refugium für unzählige Pflanzen- und Tierarten. Die Hauptprobleme heute liegen in der Nutzungsumgestaltung und -aufgabe. Der NABU Östlicher Schurwald hat sich die Erhaltung und Weiterentwicklung der Streuobstwiesen auf die Fahnen geschrieben. Schon 2009 wird es eine Offensive in der Öffentlichkeitsarbeit geben: Auf der Gartenschau 2009 wird es eine Ausstellung und zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Streuobst geben.

Der NABU Östlicher Schurwald ist offizieller Berater des Vereins "Apfelsaft aus Rechberghausen" in dessen Funktion als Lizenznehmer des NABU-Streuobst-Qualitätszeichens.

Umfangreiche Hintergrundinformationen und Serviceleistungen rund um das Thema Streuobst finden sich unter
www.Streuobst.de

Das NABU-Qualitätszeichen
für Streuobstprodukte


Gartenschau 2009 in Rechberghausen

Die kleine Gartenschau, ein Abkömmling der Landesgartenschau, hat 2009 in Rechberghausen stattgefunden. Der NABU nutzte die Chance über 200.000 Besuchern das Thema Streuobst näherzubringen. Dazu wurde eine Ausstellung auf Holztafeln produziert, gefördert von der EU durch das Programm Life+, vom NABU-Landesverband und vom RP Stuttgart. Die Ausstellung wurde in einer Jurte präsentiert.
Außerdem entstand in einem Schäferwagen das kleinste Kino der Welt. Auf dem Gartenschaugelände waren verschiedene alte Schafrassen zu sehen sein, ein Rundgang mit mehreren Stationen informierte über Streuobst, Hecken, extensive Beweidung und mehr.
Ebenfalls das Thema Streuobst wurde in einem Wandkalender aufgearbeitet, wobei der Regionalbezug zum Östlichen Schurwald eine wichtige Rolle spielte.


Biotopvernetzungsprojekt "Herrenbachtal"
Gut 20 Jahre lang war das Hauptaktionsgebiet des NABU Östlicher Schurwald das Herrenbachtal. Zahlreiche Renaturierungs-, Schutz- und Pflegemaßnahmen machten das Tal Stück um Stück wertvoller. Heute gibt es wieder Orchideenwiesen, Feuchtzonen mit Schilfbestand und sogar einen Mini-Bannwald. 2007 wurde das Projekt abgeschlossen.

Die Entstehung eines NABU-Zentrums

Was mit einer symbolischen D-Mark begann, ist heute ein vielseitiges Zentrum unserer NABU-Gruppe: Die Rede ist vom NABU-Zentrum in Rechberghausen alias "Türmle". Tatsächlich handelt es sich um ein ehemaliges Trafo-Türmchen. Außenwendeltreppe, Balkon, Turmzimmer, Solarstrom und zahlreiche Nistmöglichkeiten schaffen optimale Bedingungen für Mensch und Tier.

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